Aus 10.000 Impressionen einer Anzeige werden im Schnitt vielleicht 300 Klicks auf die Landingpage, daraus 30 Leads über ein Formular, und am Ende 3 bis 5 zahlende Kund:innen – jede Stufe hat ihre eigene Conversion-Rate und braucht andere Inhalte: Reichweiten-Content oben, Vergleiche und E-Mail-Nurturing in der Mitte, ein klarer Call-to-Action und eine schnelle Landingpage unten. Google Ads und Meta Ads bilden diese Struktur direkt in ihren Kampagnenzielen ab (Reichweite, Traffic, Conversion).
Ein österreichisches SaaS-Startup baut die Kampagne oft entlang dieser Stufen: LinkedIn-Ads für Reichweite oben, ein Whitepaper mit E-Mail-Einsammlung in der Mitte, danach eine automatisierte Sequenz bis zur Demo-Buchung unten. Wer nur die letzte Stufe misst (Demo-Anfragen), übersieht, wo im Trichter tatsächlich Leute verloren gehen.
Der Trichter ist eine Vereinfachung: Er zeigt gut, wo Leute abspringen, endet aber meist beim Kauf und blendet Wiederkauf und Weiterempfehlung aus. Genau diese Lücke schließt Full-Funnel-Marketing, das die Phase nach der Conversion mit einplant, statt beim Abschluss aufzuhören. Undichte Stellen im Funnel behebt man außerdem eher mit Conversion-Optimierung als mit noch mehr Traffic oben.



