Google Ads läuft über eine Keyword-Auktion: Du bietest auf Suchbegriffe, und Quality Score, Gebot und Anzeigenrelevanz entscheiden über Position und Preis pro Klick. Meta Ads funktioniert anders – hier targetierst du nicht nach Keywords, sondern nach Zielgruppenmerkmalen wie Alter, Interessen oder Lookalike Audiences, und die Anzeige läuft im Feed, in Stories oder Reels. Abgerechnet wird meist per Klick (Pay-per-Click) oder pro 1.000 Impressionen (CPM).
Ein Installationsbetrieb in Wien schaltet zum Beispiel Google Ads auf "Therme defekt Notdienst", weil das Suchintention mit Kaufabsicht ist, und parallel Meta Ads mit Vorher-Nachher-Fotos an eine Zielgruppe im 15-km-Radius. Das eine holt Menschen ab, die aktiv suchen, das andere baut Bekanntheit bei Menschen auf, die noch nicht wissen, dass sie ein Problem haben.
SEA (Search Engine Advertising) ist im Kern nur der Suchmaschinen-Teil von Ads – in der Praxis wird der Begriff aber oft synonym für bezahlte Werbung insgesamt verwendet, auch wenn Meta oder LinkedIn im Spiel sind. Der große Nachteil gegenüber SEO bleibt: Schaltest du das Budget ab, ist der Traffic am nächsten Tag weg.



