Umgesetzt wird das über Plattformen wie Outbrain oder Taboola, die "Empfohlene Artikel"-Kacheln unter Online-Zeitungsartikeln bestücken, oder direkt über Medienhäuser, die gesponserte Beiträge redaktionell mitgestalten. Kennzeichnungspflicht besteht in Österreich trotzdem – "Bezahlte Anzeige" oder "Sponsored" muss klar erkennbar sein, sonst drohen Probleme mit dem Mediengesetz.
Ein Küchenhersteller lässt zum Beispiel einen Ratgeberartikel "Kleine Küche richtig planen" auf einem Wohnportal platzieren, der wie ein normaler redaktioneller Beitrag aussieht, aber am Ende zum Produktkatalog verlinkt. Klickraten liegen hier oft über denen klassischer Display-Ads, weil die Anzeige nicht wie Werbung aussieht – genau das ist aber auch der Kritikpunkt.
Der Nachteil: Native Advertising lässt sich schlechter skalieren und granular targetieren als Google Ads oder Meta Ads, und die Grenze zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung verschwimmt bewusst, was bei Leser:innen Vertrauen kosten kann, wenn die Kennzeichnung zu unauffällig ist.



