Unterschieden wird meist nach Reichweite: Mega- und Makro-Influencer:innen mit über 100.000 Follower:innen liefern Reichweite, während Mikro-Influencer:innen mit 5.000 bis 50.000 Follower:innen oft eine engere Bindung zur eigenen Community und dadurch höhere Engagement Rate haben. Bezahlt wird per Fixgage, über Umsatzbeteiligung oder gegen Produkt.
Ein österreichisches Kosmetiklabel schickt zum Beispiel Produkte an zehn Mikro-Influencer:innen mit je 8.000 bis 15.000 Follower:innen in der DACH-Region statt an eine einzige Person mit 500.000 Follower:innen – die Gesamtreichweite ist ähnlich, die Kosten liegen aber oft bei einem Bruchteil, und die Empfehlung wirkt persönlicher.
Kennzeichnungspflicht gilt auch hier: Bezahlte oder mit Produkten vergütete Beiträge müssen in Österreich klar als Werbung erkennbar sein, meist über "Anzeige" oder "Werbung" im Beitrag. Der größte Risikofaktor ist gekaufte Reichweite über Fake-Follower – ein Blick auf Engagement Rate statt reiner Follower-Zahl deckt das meist schnell auf.



