Bei Meta Ads legst du die Ähnlichkeit über einen Prozentwert fest: Ein 1-Prozent-Lookalike bildet die 1 Prozent der Bevölkerung eines Landes ab, die dem Ausgangspublikum am nächsten kommt, ein 10-Prozent-Lookalike ist breiter, aber weniger präzise. Google Ads nennt dasselbe Prinzip "ähnliche Zielgruppen" beziehungsweise inzwischen "Optimierte Zielgruppen".
Ein Schuhlabel aus Salzburg lädt seine 5.000 besten Kund:innen aus dem letzten Jahr hoch und lässt Meta darauf ein 1-Prozent-Lookalike in Österreich und Deutschland bilden – die Anzeige läuft dann an rund 80.000 Menschen, die dem bestehenden Kundenstamm demografisch und verhaltensbezogen ähneln, ohne dass irgendjemand die Zielgruppe manuell definiert hat.
Die Qualität hängt direkt von der Ausgangsliste ab: Unter 100 bis 1.000 Datenpunkten liefert der Algorithmus meist schwache Ergebnisse, weil zu wenig Muster erkennbar ist. Eine Lookalike Audience ersetzt außerdem kein Retargeting – sie sucht neue Menschen, keine, die deine Website schon kennen.



