Der Ablauf: Erst zeigt eine Heatmap oder ein Session-Recording, wo Nutzer:innen abspringen oder zögern. Daraus entsteht eine Hypothese — etwa 'ein kürzeres Formular erhöht die Abschlussrate' — die per A/B-Testing gegen die bestehende Version geprüft wird. Nur wenn der Unterschied statistisch belastbar ist, wird die neue Version zum Standard.
Ein Wiener Möbelversand testet zwei Checkout-Varianten: eine mit Gast-Kauf-Option, eine ohne. Die Gast-Option erhöht die Conversion Rate von 2,1 auf 2,9 Prozent bei über 8.000 Sitzungen pro Variante — ein Unterschied, der bei kleineren Zahlen im Rauschen untergegangen wäre.
CRO ist ein Prozess, kein einmaliges Projekt: Was heute die Rate steigert, kann in sechs Monaten neutral oder sogar schädlich sein, wenn sich Zielgruppe oder Konkurrenz ändern. Und nicht jeder Test lohnt sich — bei 200 Besucher:innen im Monat braucht ein A/B-Test Monate, um ein belastbares Ergebnis zu liefern.



