Tools wie Hotjar oder Microsoft Clarity (kostenlos) unterscheiden meist drei Typen: Click-Maps zeigen, wohin geklickt wird, Scroll-Maps zeigen, wie weit Nutzer:innen tatsächlich scrollen, und Move-Maps zeichnen Mausbewegungen als Näherung für Blickverläufe nach. Ergänzend liefern die gleichen Tools oft Session-Recordings – Videoaufzeichnungen einzelner Besuche.
Ein typischer Befund: Eine Scroll-Map zeigt, dass nur 25 Prozent der Besucher:innen über die Hälfte einer Landingpage scrollen – der wichtigste Call-to-Action sitzt aber weiter unten. Die Konsequenz ist meist simpel: CTA nach oben, above the fold, und per A/B-Testing prüfen, ob die Conversion Rate dadurch steigt.
Heatmaps zeigen, was passiert, nicht warum. Ein ignorierter Button kann an der Platzierung liegen, am Text, an der Farbe oder schlicht daran, dass die Seite zu langsam lädt. Deshalb ergänzen die meisten UX-Teams Heatmaps mit Session-Recordings oder Nutzerinterviews, statt allein aus der Farbverteilung Designentscheidungen abzuleiten.



