Die Wahl des Diagrammtyps ist keine Geschmacksfrage: Zeitreihen gehören in Liniendiagramme, Anteile in Kreis- oder Balkendiagramme, Verläufe mit Abbrüchen in Funnel-Charts. Tools wie Looker Studio (kostenlos, direkt an GA4 und Google Ads angebunden), Power BI oder Tableau bauen daraus automatisch aktualisierte Dashboards statt manueller Excel-Exporte.
In der Agenturpraxis heißt das meist: ein monatliches Kund:innen-Dashboard, das GA4-Traffic, Google-Ads-Ausgaben und Meta-Ads-Performance in einer Ansicht zusammenführt, damit ein Reporting-Meeting fünf statt fünfzig Zahlen behandelt. Der Aufwand für das erste Dashboard-Setup lohnt sich meist erst ab monatlich wiederkehrendem Reporting.
Diagramme lügen leicht, auch ohne Absicht: Eine abgeschnittene Y-Achse macht kleine Unterschiede dramatisch, zu viele Kennzahlen auf einer Seite verhindern jeden Fokus. Die beste Datenvisualisierung zeigt eine klare Botschaft pro Chart – nicht jede verfügbare Kennzahl auf einmal.



