Wie viel das tatsächlich ist, hängt vom Gerät ab: Ein Full-HD-Desktop-Bildschirm zeigt rund 900 Pixel Höhe, ein Smartphone oft nur 600 bis 700 Pixel, bevor der erste Scroll nötig wird. Was above the fold liegt, unterscheidet sich also je nach Breakpoint im Responsive Design – ein fixer Pixelwert taugt nicht als Regel, echtes Testen auf Geräten schon.
Eine Hero-Sektion, die nur einen Slogan zeigt und keinen erkennbaren Call-to-Action, zwingt Besucher:innen zum Scrollen, nur um herauszufinden, was sie eigentlich tun sollen – ein messbarer Grund für höhere Bounce Rate. Wertversprechen und erster CTA innerhalb dieser Zone wirken sich direkt auf die Conversion Rate aus.
Zu viel in diese Zone zu quetschen – Logo, Navigation, Slider, Cookie-Banner und Überschrift gleichzeitig – wirkt gegenteilig, weil alles um Aufmerksamkeit konkurriert. Was darunter liegt, wird nicht ignoriert, braucht aber einen Grund weiterzuscrollen; Heatmap-Daten zeigen dabei die reale Scrolltiefe, nicht bloß Annahmen darüber.



