Technisch ist es eine .ico-, .png- oder .svg-Datei, die im HTML-Head verlinkt wird, ergänzt um Varianten für andere Kontexte: ein Apple-Touch-Icon fürs iOS-Homescreen, größere PNGs für Android, ein manifest.json für App-ähnliche Icons bei Progressive Web Apps. Weil die Fläche so klein ist, funktioniert meist nur eine reduzierte Bildmarke – ein komplettes Wortlogo verschwimmt bei 16 Pixel zu einem grauen Klecks. Deshalb leitet man das Favicon fast immer aus dem einfachsten Element des Corporate Designs ab, oft nur dem Icon oder Monogramm ohne Schriftzug.
Bei zehn geöffneten Browser-Tabs konkurrieren alle um Aufmerksamkeit – ein kontrastreiches, unverwechselbares Favicon hilft, den eigenen Tab wiederzufinden, ein austauschbares Symbol geht darin unter.
Fehlt das Favicon, zeigt der Browser ein graues Standardsymbol – ein kleines technisches Detail, das aber sofort nach unfertiger oder wenig vertrauenswürdiger Website aussieht. Eines der günstigsten Vertrauenssignale, die sich beheben lassen.



