Im offiziellen Verzeichnis stehen über 60.000 Plugins bereit, für Formulare, Shops (WooCommerce), SEO (etwa Yoast) oder Caching. Themes bestimmen das Design, Page Builder wie Elementor erlauben Layout-Änderungen ohne Code. Diese Offenheit ist Stärke und Schwäche zugleich: Jedes Plugin ist zusätzlicher Code, den jemand pflegen muss.
Für ein Wiener Handwerksunternehmen mit fünf Unterseiten und einem Kontaktformular ist WordPress oft die schnellste, günstigste Lösung – Redakteur:innen pflegen Inhalte selbst, ohne für jede Textänderung Entwickler:innen zu brauchen. Bei komplexeren Anforderungen, etwa mehrsprachigen Konzernseiten mit strengen Performance-Vorgaben, stößt die klassische WordPress-Architektur an Grenzen.
Der größte Risikofaktor ist Sicherheit: Veraltete Plugins sind die häufigste Ursache für gehackte WordPress-Seiten. Wer WordPress nur als Headless CMS über die REST API nutzt und das Frontend separat baut, etwa mit Next.js, umgeht viele dieser Probleme, verliert aber den Komfort von Page Buildern.



