Technisch besteht ein CMS aus drei Teilen: einer Datenbank, die Inhalte speichert, einem Backend zur Bearbeitung und einem Frontend, das die Inhalte an Besucher:innen ausliefert. Bei einem klassischen CMS wie WordPress oder TYPO3 hängen Backend und Frontend fest zusammen – ein Theme bestimmt Layout und Ausgabe direkt. Bei einem Headless CMS sind beide getrennt, die Inhalte kommen per API in ein beliebiges Frontend.
WordPress ist mit rund 43 % Marktanteil unter allen Websites weltweit das dominierende System (W3Techs, Stand 2024), mit deutlichem Abstand vor Shopify und Wix. Für ein Wiener Unternehmen mit zehn Redakteur:innen reicht meist ein klassisches CMS mit klaren Rollen und Freigabe-Workflows; für einen Konzern, der dieselben Inhalte auf Website, App und Kiosk-Terminal ausspielt, wird ein Headless CMS interessant.
Der Preis der Bequemlichkeit sind Wartung und Sicherheit: Plugins und Themes müssen laufend aktualisiert werden, sonst wird ein CMS zum Einfallstor für Angriffe. Beim Website-Relaunch entscheidet die CMS-Wahl außerdem mit, wie leicht sich alte URLs sauber weiterleiten lassen.



