Redakteur:innen arbeiten weiterhin in einem Backend, etwa Contentful, Sanity oder Storyblok. Entwickler:innen bauen das Frontend separat, meist mit Frameworks wie Next.js oder Nuxt, und holen sich die Inhalte per API-Call. Auch WordPress lässt sich headless betreiben, indem nur die REST API genutzt und das klassische Theme-System ignoriert wird.
Der Vorteil zeigt sich, wenn dieselben Inhalte auf mehreren Kanälen laufen sollen – etwa ein Produktkatalog, der gleichzeitig Website, App und Info-Screen im Store speist. Weil das Frontend unabhängig vom CMS gebaut wird, lassen sich auch Core Web Vitals gezielter optimieren, etwa durch statisches Ausliefern der Seiten.
Der Preis ist Entwicklungsaufwand: Vorschau-Funktionen, Formular-Handling oder SEO-Einstellungen, die bei WordPress von Haus aus da sind, müssen bei Headless-Setups oft selbst gebaut werden. Für eine einfache Firmenwebsite mit einem Kanal ist ein klassisches CMS deshalb meist die schnellere und günstigere Lösung.



