Diese längeren, gesprochenen Fragen ähneln oft den Fragen in einem Featured Snippet, weil Sprachassistenten meist genau eine Antwort vorlesen statt eine Trefferliste zu zeigen. Wer dort zitiert werden will, braucht Inhalte, die konkrete Fragen in ganzen Sätzen beantworten, sauberes JSON-LD für FAQ- und How-To-Daten und – bei lokalen Anfragen – ein gepflegtes Google Unternehmensprofil, weil ein großer Teil der Voice Search von unterwegs kommt.
Für ein österreichisches Unternehmen heißt das: Wer bei "Wo bekomme ich jetzt noch einen Kuchen in Wien" vorgelesen werden will, muss diese Frage – oder eine sehr ähnliche – irgendwo auf der Website wörtlich beantworten, nicht nur ein Keyword wie "Konditorei Wien" platzieren.
Wie groß der Anteil von Voice Search tatsächlich ist, lässt sich kaum messen, weil Google Sprachsuchen nicht separat ausweist – der Hype um eigene "Voice-SEO"-Strategien war 2017 größer als die tatsächliche Datenlage hergibt. In der Praxis zahlt gute Optimierung auf Featured Snippets und natürliche FAQ-Inhalte auf beides gleichzeitig ein, auf Voice Search und auf klassische Textsuche.



