Eingerichtet wird das Profil über eine Postkarten- oder Videoverifizierung, danach lässt es sich mit Kategorie, Leistungen, Fotos, Beiträgen und einem Frage-Antwort-Bereich befüllen. Google wertet laufend aus, wie vollständig das Profil ist, wie schnell auf Bewertungen reagiert wird und ob die Angaben zur Website passen – das fließt direkt in die Sichtbarkeit im Local Pack ein.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Restaurant in der Wiener Innenstadt, das wöchentlich neue Fotos vom Mittagsmenü postet und binnen 24 Stunden auf jede Bewertung antwortet, taucht bei "Mittagsmenü 1010" deutlich öfter im Local Pack auf als ein Lokal mit demselben Standort, aber einem seit Jahren unveränderten Profil.
Ein Profil ohne NAP-Konsistenz zur eigenen Website – etwa eine andere Schreibweise der Straße oder eine alte Telefonnummer – schwächt das Vertrauen, das Google in den Standort setzt. Und ein zweites, versehentlich doppelt angelegtes Profil für denselben Standort kann beide Einträge im Ranking beschädigen, bis eines davon zusammengeführt oder gelöscht wird.



