Organischer Traffic ist streng genommen gemietet, nicht gekauft: Man zahlt nicht pro Klick, aber die Position muss man sich über SEO erarbeiten und halten. Fällt eine Seite von Platz 3 auf Platz 8, kann der Traffic auf diese Seite um 70 bis 80 % einbrechen, ganz ohne dass sich am Inhalt etwas geändert hat – schlicht weil kaum jemand über Seite 1 hinausklickt.
Als Kennzahl ist organischer Traffic nur die halbe Geschichte. Wichtiger ist, ob er zu Anfragen oder Käufen führt: 5.000 organische Besuche über Blogartikel ohne Bezug zum eigenen Angebot bringen weniger als 500 Besuche über eine Landingpage, die genau die Suchintention der Zielgruppe trifft. Deshalb schauen wir bei Kund:innen immer auf organischen Traffic pro Zielseite, nicht nur auf die Gesamtsumme der Domain.
Weil Google zunehmend AI Overviews vor die klassischen Ergebnisse schaltet, sinkt die Klickrate auf viele informationale Suchanfragen spürbar – ein Effekt, den man in der Search Console oft an sinkender Klickrate bei gleichbleibender Position erkennt.



