Berechnet wird DA aus Zahl und Qualität der verlinkenden Domains, in einem Modell, das mit tatsächlichen Google-Rankings abgeglichen wird. Andere Tools haben ähnliche, aber nicht identische Metriken: Ahrefs nennt seinen Wert "Domain Rating" (DR), Semrush "Authority Score". Die Zahlen sind zwischen den Tools nicht direkt vergleichbar, weil jedes seinen eigenen Backlink-Index verwendet.
Praktisch nützt DA als Daumenwert im Vergleich mit Mitbewerbern: Liegt die eigene Website bei DA 15 und die drei Top-Rankings bei DA 45 bis 60, braucht es realistisch Monate an Linkaufbau und Content, nicht zwei Blogartikel. Als alleiniges Ziel taugt DA aber nicht – eine Domain kann eine hohe DA haben und trotzdem für die eigenen Zielkeywords schlecht ranken, wenn Inhalt oder Onpage-SEO nicht passen.
Weil DA so leicht als eine Zahl zu präsentieren ist, wird sie oft überbewertet. Für Google zählt am Ende, ob eine Seite die Suchintention besser beantwortet als andere – DA ist höchstens ein Indiz dafür, wie viel Vertrauen eine Domain bereits aufgebaut hat.



