Nicht jeder Backlink zählt gleich viel. Entscheidend sind die Autorität der verlinkenden Domain (siehe Domain Authority), die thematische Nähe – ein Link von einem Baumagazin wiegt für eine Tischlerei mehr als einer von einem Reiseblog – und ob der Link als "dofollow" oder "nofollow" gesetzt ist. Nofollow-Links geben laut Google kein direktes Ranking-Gewicht weiter, bringen aber trotzdem Traffic und Sichtbarkeit.
Seriöser Linkaufbau funktioniert über echte Inhalte: eine Studie mit eigenen Zahlen, ein Gastbeitrag in einem Fachmedium, eine Erwähnung in der Presse nach einer PR-Aktion. Gekaufte Linkpakete von dubiosen Netzwerken bewertet Google dagegen als Spam und kann die ganze Domain im Ranking abstrafen – die manuelle Maßnahme "unnatural links" in der Google Search Console ist ein bekanntes Beispiel dafür.
Ein einzelner starker Backlink von einer etablierten Fachseite bringt oft mehr als fünfzig Links von schwachen Verzeichnissen. Deshalb steckt in unserer Content-Marketing-Arbeit meist mehr Aufwand in einem guten Fachartikel, der von selbst verlinkt wird, als in aktivem Linkaufbau.



