Technisch läuft das über First-Party-Cookies, die eine Website selbst setzt, oder – seltener geworden – Third-Party-Cookies für Werbenetzwerke. Ergänzend gibt es Pixel-Tracking (ein unsichtbares 1x1-Bild, das beim Laden einer Seite einen Server-Request auslöst) und Server-Side-Tracking, bei dem Events nicht im Browser, sondern über einen eigenen Server laufen – robuster gegen Adblocker, aufwendiger in der Einrichtung.
Ohne Einwilligung der Nutzer:innen ist in Österreich kein Tracking-Cookie erlaubt, das nicht technisch notwendig ist – das schreiben DSGVO und TKG vor. Deshalb steht vor jedem Tracking-Setup ein Cookie-Consent-Banner, und Google Consent Mode v2 sorgt seit 2024 dafür, dass GA4 auch ohne Einwilligung noch grobe, modellierte Daten liefert statt gar keine.
Der Trend geht gegen Third-Party-Cookies: Safari und Firefox blockieren sie längst standardmäßig, Chrome zieht schrittweise nach. Wer nur auf Cookie-Tracking setzt, verliert dadurch zunehmend Sichtbarkeit auf Nutzer:innen, die über mehrere Geräte oder Browser unterwegs sind. Server-Side-Tracking über Tag Management gleicht einen Teil davon aus, ersetzt aber keine funktionierende Consent-Strategie.



