Ein guter Alt-Text beschreibt, was auf dem Bild sichtbar und relevant ist, statt es nur einzuordnen: "Barfuß-Wanderweg durch Buchenwald im Wienerwald" sagt mehr als "Bild von Wald" oder gar "IMG_2044". Rein dekorative Bilder – ein Trennstrich, ein Hintergrundmuster – bekommen ein leeres alt="", damit Screenreader sie überspringen, statt sie sinnlos vorzulesen.
Für Onpage-SEO zählt der Alt-Text zu den Signalen, die Google zur Bildersuche und zum Seitenkontext auswertet, ersetzt aber keinen guten Seitentext und sollte nicht mit Keywords vollgestopft werden. Praxisbeispiel: Ein Webshop mit 2.000 Produktbildern ohne Alt-Texte verliert nicht nur Sichtbarkeit in der Google-Bildersuche, sondern macht den Shop für blinde Kund:innen faktisch unbedienbar, weil Screenreader nur "Bild" vorlesen.
Alt-Texte sind Teil der WCAG-Kriterien und damit auch Teil dessen, was das österreichische Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für viele Unternehmen verpflichtend macht. Bei KI-generierten Bildern ist ein präziser Alt-Text besonders wichtig, weil das Motiv oft weniger eindeutig ist als bei einem Foto.



